Unbeirrt

Romys Nacht- und Tag-Buch 68 Mein Jahresmotto; „Einfach Tun“, bewährt sich. Unbeirrt seinen Weg gehen, darum geht es doch! Rehaende, zu Hause ankommen und schon wieder das Weitere planen. Ich bin glücklich, wieder unterwegs zu sein. Sonntag, 19. Mai Ist es doch eine Nachtigall? Im Dunkeln höre ich wieder diesen wunderlichen Vogelgesang. Schon einmal habe…

Der Langsamkeit Raum geben

Romys Nacht- und Tag-Buch 67 Warum sind die Menschen in den Bergen langsamer als anderswo? Wie beeinflusst die Umgebung die Menschen, die dort leben? Wo unterwegs habe ich meine Berglerseele verloren und habe ich mich in ein mir wesensfremdes Tempo hineinjagen lassen?Mein plötzliches Bedürfnis nach Langsamkeit kommt für mich überraschend – und das, obwohl die…

Schneeberge und nächtliche Geschichten

Romys Nacht und Tag-Buch 66 Aufwachen mit einem Blick in die Berge. Die Tage im Rehazentrum sind getaktet mit den verschiedensten Therapieanwendungen. Das Schreiben, Lesen und die Weiterarbeit am Hundert-Bäume-Projekt finden, ein wenig zerstückelt, dazwischen statt. Sonntag, 5. Mai Weißgraue, fliegende Flecken, verschwommen wie die Traumfetzen der vergangenen Nacht. Ich wache auf und sehe den…

Ein azurblauer Lenz

Romys Nacht- und Tag-Buch 65 Die Tage zwischen April und Mai sind blau. Eine Erinnerung an das blaue Lied von Neil Diamond taucht unversehens auf. Eines meiner Lieblingsstücke aus einer fast vergessenen Zeit. Zartblau, Himmelblau, Königsblau und dann das unvergleichlich schöne Azurblau der glockenförmigen Blüten des Symphytum azureum. In mir war eine große Sehnsucht nach…

Traumschimmern und ein frühes Morgenlicht

Romys Nacht- und Tag-Buch 64 Dort, wo die unerbittliche Nacht in den hellen Tag mündet, wohnt ein für mich unerschöpflicher Zauber. Meistens schreibe ich die Beiträge für dieses Nacht- und Tag-Buch direkt nach dem Aufwachen. In dieser Zeit des Übergangs von der Nacht in den Tag hinein bin ich in alle Richtungen offen und das…

Nachtgedanken

Romys Nacht- und Tag-Buch 63 Die Nervatur eines Blattes zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Mit einem Bleistift hole ich sie auf die Oberfläche des Papiers. Ein paar Nervenstränge werden durch Bewegungen leicht verschoben. So wirken sie ein wenig lädiert wie der Nerv in meinem Rücken, der mir seit einigen Tagen zu schaffen macht. Sonntag, 14.…

Tulpenstiel-Frühling

Romys Nacht- und Tag-Buch 62 Die für mich prägende Farbe dieses Frühlings ist rot. Rot wie die Tulpen meiner Kindheit. Erinnerungen an eine erste Begegnung mit dieser Blume: „Dieser Frühling ist so satt und dick wie ein Tulpenstiel.“ Damit beginnt die Geschichte. Tulpenstiel-Frühling habe ich sie genannt. Sonntag, 7. April Manchmal berühre ich mit dem…

Ostergaben

Romys Nacht- und Tag-Buch 61 Ostern in der Steiermark … nicht das erste Mal. Es ist immer wieder der schönste Ort für mich, um dieses Fest mit seinen urtümlichen Ritualen und reichen Gaben würdig zu begehen. In den darauf folgenden Tagen geht es weiter mit den reichen Gaben. Endlich, nach langer Zeit, kann ich wieder…

Sich am Leben laben

Romys Nacht- und Tag-Buch 60 Feines Zusammensein, interessante Gespräche, schmausen, trinken und sich am Leben laben … feiern und genießen. Der üppige Frühling beschert mir wunderschöne Tage, ein heiteres Blühen ist um mich herum. Sonntag, 24. März Die letzten Tage waren geprägt vom Vorbereitungsflow für mein Geburtstagsfest. Gestern den ganzen Vormittag Backen und Kochen. Am…

Staunendes Experimentieren

Romys Nacht- und Tag-Buch 59 Manchmal fühle mich ich wie die jungen Schafe auf der Wiese, die staunend und experimentierfreudig am Herumspringen und Ausprobieren sind. Schreiben, Zeichnen und Neues kreieren. Oft ist es herausfordernd und immer wieder erfüllend und überraschend neu. Warme Frühlingstage mit viel Leben, Farbe und Freude um mich herum. Sonntag, 17. März…