Mein Manifest für kreatives Naturerleben

Romy Pfyl mit Pflanze
Hier kommt mein Manifest für kreatives Naturerleben. Es zeigt dir meine Überzeugung und meine Haltung, wofür ich brenne und was ich mir wünsche.
  1. Wir sind Natur
    Das ist der Grund, warum wir uns in der Natur so wohlfühlen. Als ein Teil der Natur leben wir sowohl psychisch als auch physisch in tiefer und untrennbarer Verbundenheit mit ihr.

  2. Die Natur ist unser Klassenzimmer
    Wenn wir die Natur zu unserer Lehrmeisterin machen, eröffnet sich eine neue Welt für uns. Sie ist eine Meisterin, wenn es um Schönheit geht, und ums miteinander leben. Ja, eigentlich ist sie unsere beste Lehrerin. Wir Menschen lernen permanent von ihr, sei das nun bewusst oder unbewusst.

  3. Staunen ist eine solide Basis
    Staunen öffnet uns die Augen und mit Staunen entdecken wir täglich Neues im scheinbar Gewöhnlichen. Damit wächst der Respekt vor dem Alltäglichen und unsere Verantwortung, jeden Moment als eine Kostbarkeit zu schätzen.

  4. Wir sind kreativ
    Kreativität ist uns angeboren. Manchmal geht der Glaube an diesen wunderbaren Schatz im Laufe des Lebens verloren. Die Sucht, alles und jedes zu beurteilen, tötet die Kreativität zuverlässig. Wenn wir damit aufhören, öffnet sich automatisch die Tür zur Kreativität und der in uns schlummernde Schatz erwacht zu neuem Leben.

  5. Lernen ist Austausch
    Weil wir mit allem verbunden sind, passiert Lernen im ständigen Austausch mit der Natur, den Dingen und den Menschen um uns herum. Die Natur beschenkt uns großzügig und ohne Zurückhaltung. Wenn wir unsere Erkenntnisse, Erfahrungen und unser Wissen großzügig teilen, kommt es tausendfach zu uns zurück. Damit lässt sich das Lernen intensivieren und es beschleunigt sich in einer unglaublichen Weise.

  6. In jedem Anfang liegt ein Zauber
    Weil wir meinen, schon so vieles zu wissen und zu können, verpassen wir oft die Chance, Wesentliches wahrzunehmen. Es geht darum, uns in jedem Moment als Anfänger*innen zu sehen. Damit öffnen wir dir Tür zu einer vorher nie gekannten Freiheit und Unbeschwertheit.

  7. Freude beflügelt
    Die Freude verleiht uns Flügel und trägt an neue, unbekannte Orte. Aus der Freude wächst die Begeisterung. Diese ist im höchsten Maße ansteckend.

  8. Kreatives Tun
    Es geht darum, ins kreative Tun zu kommen. Dabei hilft es uns, einfach damit anzufangen und dranzubleiben. Dadurch beginnt es zu fließen und es passiert eine wunderbare Entwicklung unserer Fähigkeiten. Dies geht einher mit Leichtigkeit und wachsender Selbstsicherheit.

  9. Wir brauchen eine neue Naturkultur
    Es ist höchste Zeit, uns vom irrigen Glauben zu verabschieden, wir Menschen seien die Krone der Schöpfung. Dieser Glaube vergiftet unser Leben und unseren Alltag. Er hat sich über die Jahrhunderte tief in uns verankert. Wir brauchen dringend eine neue Naturkultur. Es geht um die Versöhnung von Mensch und Natur und um ein neues Miteinander.

  10. Die Natur fördert unser Wohlbefinden
    Das Tun in und mit der Natur fördert unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Es steigert das Denkvermögen und die Kreativität. Das ist unterdessen sogar mit wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt worden.

  11. Wir bestimmen über unsere Zeit
    Oft denken wir, dass wir ja gerne würden, aber einfach keine Zeit dafür haben. Vielleicht haben wir es wieder einmal vergessen … die einzige Person, die über unsere Zeit bestimmt, sind wir selbst. Es ist unser Leben, unsere Zeit, nutzen wir sie zu unserem Wohlbefinden und zum Wohlergehen der Welt.

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Die Natur ist eine treue Begleiterin und über die Jahre, ist sie mehr und mehr zu meiner Lehrmeisterin geworden. Manchmal zart und dann wieder mit unerbittlicher Strenge zeigt sie uns, dass alles mit allem verbunden ist. Vieles davon, ist für uns unsichtbar und schwer zu begreifen. Auch wir Menschen sind Natur, oft vergessen wir das. Wir lernen permanent von ihr, sei das bewusst oder unbewusst.“

Romy Pfyl

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